Fettabsaugung: Was Du wissen solltest

Fettabsaugung, medizinisch Liposuction, ist ein kosmetisches Verfahren, das Fett entfernt, das Du durch Ernährung und Bewegung nicht loswerden kannst. Ein plastischer oder dermatologischer Chirurg entfernt mit Hilfe einer Absaugtechnik Fett aus bestimmten Körperregionen wie Bauch, Hüfte, Oberschenkel, Gesäß, Arme oder Hals, um deren Form zu verbessern. Andere Namen für die Fettabsaugung sind Lipoplastik und Körperkonturierung. Fettabsaugung wird in der Regel nicht als eine allgemeine Methode oder Alternative zur Gewichtsabnahme angesehen. Du könntest dann ein Kandidat für eine Fettabsaugung sein, wenn Du zu viel Körperfett an bestimmten Stellen, ansonsten aber ein stabiles Körpergewicht hast.

Vor dem Eingriff gibt es im ersten Schritt ein Aufklärungsgespräch mit einem Chirurgen, mit dem Du die Ziele der Fettabsaugung, die Optionen, die Risiken und Vorteile sowie die Kosten besprichst. Hier kannst Du alle deine Fragen stellen. Wenn Du dich für eine Fettabsaugung entscheidest, gibt Dir der Chirurg Anweisungen, wie Du dich darauf vorbereiten kannst. Dazu können auch Ernährungs- und Alkoholbeschränkungen gehören.

Arten der Fettabsaugung

Es gibt verschiedene Techniken der Fettabsaugung. Was sie gemeinsam haben, ist die Verwendung einer dünnen Kanüle, die mit einem Vakuum verbunden ist, um das Fett aus dem Körper zu saugen. Die Tumeszenz-Liposuktion ist die häufigste Technik. Der Chirurg injiziert eine sterile Lösung in den Bereich, in dem das Fett entfernt werden soll. Es besteht aus Kochsalzlösung – das ist Salzwasser – sowie Lidocain und Adrenalin. Die ultraschallunterstützte Liposuktion, kurz UAL genannt, nutzt die Energie der Schallwellen unter der Haut, um die Zellwände des Fettes zu durchbrechen. Dadurch wird das Fett verflüssigt, so dass es abgesaugt werden kann.

Dauerhafte Konturen

Die Menge des entnommenen Fettes hängt vom Aussehen der Fläche und dem Fettvolumen ab. Die daraus resultierenden Konturveränderungen sind in der Regel dauerhaft – solange Dein Gewicht stabil bleibt. „Die Technik der Fettabsaugung hat sich in den letzten Jahren komplett verändert“, sagt Dr. Artur Worseg, Experte für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie: „Heute wird abgesaugt, aufgebaut und konturiert.“ Nach der Fettabsaugung passt sich die Haut den neuen Konturen der behandelten Stellen an. Wenn Du einen guten Hautton und Elastizität haben, wird die Haut wahrscheinlich glatt erscheinen. Die Fettabsaugung verbessert jedoch nicht die Cellulite-Dellenbildung oder andere Unregelmäßigkeiten der Fettverbrennung. Ebenso entfernt die Fettabsaugung keine Schwangerschaftsstreifen.

Schnelle Rückkehr zur Arbeit

Die Fettabsaugung ist ein chirurgischer Eingriff und damit sind auch Risiken verbunden. Also solltest Du bei guter Gesundheit sein und innerhalb von 30 Prozent Deines Idealgewichts liegen, eine feste, elastische Haut haben und nicht rauchen. Die meisten Menschen können innerhalb weniger Tage nach dem Eingriff wieder arbeiten und innerhalb von zwei Wochen wieder zu normalen Aktivitäten übergehen. Möglicherweise ist es nicht notwendig, nach dem Fettabsaugen im Krankenhaus zu bleiben. Aber Du solltest mit Prellungen, Schwellungen und Schmerzen für wenige Wochen rechnen. Wahrscheinlich musst Du auch Antibiotika einnehmen, um eine Infektion zu verhindern.

Depressionen werden zur Volkskrankheit – auch in Wien

Die meisten Wiener halten Depressionen für eine Geisteskrankheit. Deshalb ein Tabu-Thema, wird Hilfe fast immer viel zu spät gesucht!

Fast jede zweite Frau und jeder dritte Mann erleben irgendwann im Leben eine Depression, zumeist nur über einen begrenzten Zeitraum hinweg. In Schweden wurden inzwischen Depressionen zur Volkskrankheit erklärt, aber auch in Wien ist die Zahl depressiver Patienten in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen.

Depressionen schädigen das Gehirn

Neuste Forschungsergebnisse aus den USA, Großbritannien, Schweden und Deutschland haben übereinstimmen gezeigt, dass das Gehirn während einer anhaltenden Depression geschädigt wird. Die Ursachen sind bislang noch nicht vollkommen klar ersichtlich. Fest steht aber, dass eine Dysbalance von Hormonen eine entscheidende Rolle bei der Ausbildung depressiver Phasen spielt, insbesondere dann, wenn sich diese manifestieren.

Mit dem MADRS-Selbstbewertungstest Depressionen erkennen
Bin ich depressiv? Diese Frage stellen sich täglich hunderte Wiener, gerade jetzt in der Winterzeit. Durch die kürzer werdenden Tage steht dem menschlichen Körper nicht mehr ausreichend Sonnenlicht zur Verfügung. In der Folge kann nicht genügend Vitamin D produziert werden. Dieses D-Vitamin ist aber am Aufbau fast aller Hormone beteiligt und kann künstlich nur sehr schwer, meist gar nicht dem Organismus zugeführt werden. Abhilfe schaffen bedingt sogenannte Tageslichtlampen. Diese sorgen mit einer geringen UV-Strahlung als Sonnenersatz auch in der dunklen Jahreszeit dafür, dass unser Körper ausreichend Vitamin D synthetisieren kann.

Wiener, die unter Lustlosigkeit, Mattheit und Einsamkeit leiden, sich von Freunden und der Familie zurückziehen, sollten online mit dem MADRS-Selbstbewertungstest feststellen, ob sie von einer Winterdepression betroffen sind.

Die Zeichen für eine Depression

Es ist wichtig, eine echte Depressionen von eher vorübergehenden Zuständen zu unterscheiden. Nach einer schmerzhaften Trennung, dem Tod eines lieben Menschen, dem Verlust der Arbeit und ähnlichen Situationen, ist es normal, wenn Menschen traurig sind. Eine Depression äußert sich anders.

Es gibt insgesamt neun Anzeichen für eine echte Depression. Halten mindestens fünf davon über zwei Wochen oder länger an, gilt dies als sicheres Zeichen für eine eingetretene Depression.

  • Du bist grundlos traurig, oft verärgert oder leidest unter Angstzuständen?
  • was Dir zuvor Spaß gemacht hat, interessiert Dich nicht mehr?
  • Du hast Deinen Appetit verloren und verlierst ohne Diät an Gewicht?
  • Du schläfst schlecht und wachst nachts mehrfach auf?
  • Du bewegst dich langsamer und auch Deine Gesten und die Mimik sind weniger lebhaft als sonst?
  • Dir fehlt die Energie, Dich um wichtige Dinge zu kümmern?
  • Du hast ein Gefühl der Wertlosigkeit oder glaubst, dass Du die Ursache für die Sorgen anderer Menschen bist?
  • Es fällt Dir schwer, Dich zu konzentrieren, zu denken, kritisch zu sein und Entscheidungen zu treffen?
  • Du denkst an den Tod oder planst, Dir das Leben zu nehmen?

Kannst Du mindestens fünf dieser Fragen mit „Ja“ beantworten, suche sofort einen Arzt auf!

Allerdings: Einige Patienten haben solche klassischen Symptome nicht. Stattdessen haben sie sogenannte atypische Symptome. Zu den atypischen Symptomen zählen eine tiefe Traurigkeit ohne Grund und ein massiver Energieverlust, aber keine Angstzustände. Der Patient schläft jedoch sehr viel und lange, dies meist mehrfach am Tag. Außerdem wird häufig von einem großen Verlangen nach Süßigkeiten berichtet, was bis zur exzessiven Gier gehen kann.

Fazit: Depressionen sind keine Geisteskrankheit!

In unserer Gesellschaft gelten Depressionen als eine Krankheit, die mit Schizophrenie, Schwachsinn, geistiger Behinderung auf eine Stufe gestellt wird. Zudem werden Depressionen gerade in Artikeln im Internet häufig zu den Geisteskrankheiten gerechnet, was aber grundlegend falsch ist. Neuste Forschungsergebnisse zeigen klar, dass maßgeblich Hormone der Auslöser für Depressionen sind. Dies erklärt auch, warum Frauen besonders beim Einsetzen der Wechseljahre betroffen sind, wenn der weibliche Hormonhaushalt Achterbahn fährt. Stellst Du bei Dir Anzeichen für eine Depression fest, suche umgehen Hilfe bei einem versierten Facharzt. Je länger Du wartest, desto schwieriger und langwieriger ist in der Regel die Behandlung.

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Die richtige Hautpflege im Winter

Der Winter ist im Anmarsch und bringt Kälte und trockene Luft mit sich. Damit die Haut die kalte Jahreszeit gut übersteht, benötigt sie eine besonders ausgiebige Pflege. Mit folgenden Pflegetipps bleibt auch empfindliche Haut im Winter gesund und widerstandsfähig.

Strapazierte Haut in den Wintermonaten

In unseren Breitengraden fallen die Wintermonate sehr kalt und trocken aus. Für die Haut ist dieses Klima nicht sehr zuträglich, da die enorme Trockenheit die Haut zusätzlich belastet. Während ein großer Teil unserer Haut bedeckt von Kleidung vor der Kälte und Trockenheit geschützt ist, leidet vor allem die Gesichtshaut. Kälte, Wind und Wetter setzen der empfindlichen Gesichtshaut zu und sorgen nicht selten für aufgeplatzte Lippen. Auch in den eigenen vier Wänden sieht die Situation nicht besser aus, da Heizungen für eine trockene Luft sorgen.

Feuchtigkeitspflege besonders wichtig

In den Wintermonaten ist die Haut auf die externe Zufuhr von Feuchtigkeit angewiesen. Kosmetika mit hohem Anteil an Fetten und Ölen eignen sich jetzt besonders gut, da sich die Fette wie eine Schutzschicht über die Haut legen und ein weiteres Austrocknen verhindern. Zeitgleich geben die Cremes langsam und konstant Feuchtigkeit an die Haut ab.

Einige Hautpartien neigen grundsätzlich eher zur Austrocknung als andere. Vor allem freiliegende Körperteile wie Lippen, Gesicht und Hände benötigen eine ausreichende Pflege. Auch eine Zufuhr von genügend Flüssigkeit in Form von warmen Suppen und Wasser kann gegen trockene Haut helfen.

Aufgeplatzte Lippen behandeln

Auch bei einer sonst gesunden Haut kommt es im Winter häufig zu aufgeplatzten Lippen, die nicht nur unschön aussehn, sondern auch ein unangenehmes Gefühl verursachen. Es müssen nicht immer teure Pflegeprodukte aus der Drogerie sein. Oft helfen hier schon einfache Hausmittel. Eine gute Wirkung lässt sich mit Aloe Vera erzielen. Die natürlichen Wirkstoffe lassen sich oft in diversen Kosmetika finden und besitzen eine entzündungshemmende und pflegende Wirkung auf die Lippen. Auch Honig kann bei aufgeplatzten Lippen Wunder wirken. Hierzu einfach eine dünne Schicht Honig auf die Lippen auftragen und über Nacht einwirken lassen. Spezieller Lippen-Balsam für trockene Lippen kann helfen, der Entstehung von spröden Lippen vorzubeugen.

Trockene Haut durch Heizungsluft

Im Winter neigen viele Personen zu einem falschen Lüftungs- und Heizverhalten. Daraus resultiert eine sehr trockene, warme Luft in den eigenen vier Wänden, die Feuchtigkeit aus der Haut zieht. Diese Form von Wasserverlust bezeichnet man in der Medizin auch als transepidermalen Wasserverlust. Hilfreich sind diverse Luftbefeuchter oder Wasserbehälter an den Heizungen, die Feuchtigkeit an die Luft abgeben. Als natürliche Luftbefeuchter eignen sich Pflanzen aller Art. Mit einem Hygrometer lässt sich der Wassergehalt der Luft problemlos messen. Ideal ist eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 80 Prozent.

Langfristiger Schutz vor trockener Haut

Einen langfristigen Schutz gegen trockene Haut bieten diverse Cremes und Öle, die Feuchtigkeit in der Haut halten. Nützlich sind Cremes mit natürlichen Fetten und Ceramiden. Heiße Duschen im Winter belasten die Haut zusätzlich. Vor allem empfindliche Gesichtshaut reagiert gereizt auf zu hohe Temperaturen. Wer seiner Haut etwas Gutes tun möchte, versorgt seine Haut nach dem Duschen mit einer Lotion. Wirksam sind vor allem Lotionen mit den Wirkstoffen Vitamin E und Dexpanthenol. Extrem trockene Haut profitiert zudem von der Behandlung mit rotem Palmöl oder Kokosfett.

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